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Feb 21 2012

Unterwegs mit der Torggler FZ 115

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Nach einigen Rodelausfahrten auf verschiedenen Strecken (Elfer, Sonnenstein, Maria-Waldrast, Schlick,…), mit meiner neuen – danke liebes Christkind ;-)FZ 115 von Torggler, konnte ich mir bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen und Aufstiegsarten ein umfassendes Bild, von dieser Rodel machen.
Die erste Überraschung, die ich – als bisheriger Bachmann-Fahrer – bei der Rodel von Torggler erlebte, war das geringe Gewicht. Die Rodel lässt sich mühelos (und vor allem schmerzlos, dank breiter Auflageflächen) auf den Schultern tragen, besonders wichtig für den schnellen Geher, da somit das geschwindigkeits- und nervenraubende „Hinterherschleifen” – keine Angst liebe Damen, ihr könnt die Rodel natürlich trotzdem ziehen ;-) – wegfällt. Natürlich fällt dieser Vorteil hauptsächlich dann ins „Gewicht”, wenn man seine Rodel „per Pedes” zum Gipfel bringt, aber auch der Weg von und zur Gondel fällt so leichter.

Nachdem wir also entspannt und ohne blauen Flecken auf den Schultern am Startpunkt der Rodelbahn angekommen sind und uns eventuell noch bei einem kleinen Umtrunk in Alm oder Hütte gestärkt haben, geht’s auch schon los in die Abfahrt. Schon beim ersten Platznehmen auf der Rodel fällt die bequeme Polsterung an den Seiten und am hinteren Querbalken positiv auf, richtig zu schätzen wissen wir sie allerdings sobald der erste „Hüpfer” (welche ja, je nach Rodelbahn und Anzahl der „Vorrodler”, von kleinen Grübchen bis zur Größe von veritablen Mondkratern anwachsen können) kommt. Somit ist auch im Liegen der Rücken vor Stößen von unten geschützt.

Bereits in der ersten Kurve merken wir, dass die Rodel punktgenau auf sämtliche Lenkbewegungen reagiert. Dies ist zum Einen den erstklassigen Kufen (man beachte beispielsweise, dass, im Gegensatz zu anderen Rodeln, keine Befestigungsschrauben durch die Kufen getrieben wurden) und zum Anderen der Gummilagerung, die für extreme Beweglichkeit der Rodel sorgt, geschuldet.

Dadurch, dass die Sitzposition auf dieser Rodel etwas höher liegt, haben wir besonders bei Neuschnee und tieferen Spuren die Nase vorn. Allerdings sehen uns unsere Rodel-Kumpanen auch bei harten bis eisigen Bahnen – nochmals danke an die hervorragenden Kufen – nur von hinten.

Im Tale angekommen, könnt ihr dann die neidischen Blicke eurer Freunde genießen.

 

PS: Um etwaigen sprachlichen Verwirrungen vorzubeugen: der Österreicher sagt „Rodel”, der Deutsche „Schlitten”, aber wir meinen das Selbe ;-)

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